Divertikel und Atemnot
von Michael S.
Ich bin Mitte 40 und leide seit einigen Jahren an immer wiederkehrenden Erstickungsanfälle oder an Atemnot. Arztbesuche verlaufen immer nach dem selben Muster: es ist alles ok, es kommen Fragen, ob ich im Stess wäre, und es kommt nichts heraus. Röntgenbilder, Lungenfunktion usw. ist alles ok. Beim Sport habe ich keine Probleme. Auf Einlassung von mir, daß es sich für mich um ein lebensbedrohliches Phänomen handelt, werde ich "belächelt". Ich bin sehr frustriet, da ich den Eindruck habe ich werde nicht ernst genommen.
Zusätzlich hat man vor Jahren bei mir zwei Divertikel ( angeborene oder erworbenen Ausstülpung umschriebener Wandteile eines Hohlorgans)im Hals, bei einer Breischluckuntersuchung festgestellt. Auch da sagte mir meine HNO-Ärztin, dass das alles gar nicht so schlimm sei und keiner weiteren Behandlung bedarf. Erst jetzt habe ich im Internet nachgelesen, was ich vermutlich habe - die Ärztin hat mir das nicht gesagt - nämlich vermutlich ein Zenker Divertikel (Ösophagusdivertikel). Die Divertikel haben angeblich keinen Einfluss auf meine "Atemnot" hat. Ich sehe dies anders.
Wenn es wirklich das ist, muss es laut verschiedener Internetberichte operiert werden. Aufgrund der Infos´s über die VCD und der Info´s über das Zenker Divertikel glaube ich ganz fest, dass bei mir eine Kombination von beiden Symptomen vorliegt.
Ich bin zur Zeit in einer Phase, in der ich eigentlich nichts machen bzw. verändern möchte, (nur hoffen, dass es nicht schlimmer wird, verdrängen usw.). Schon alleine aus dieser Situation, dass sich meiner Meinung nach meine Symptome in den letzten Jahren sehr verstärkt haben, muss ich wohl oder übel in absehbarer Zeit den Weg zu den Ärzten wählen. So, und nun stehe ich vor der für mich nicht einfach zu lösender Frage, wohin soll, kann ich gehen. Im Moment ruht aber jegliche Aktivität.
Nachtrag:
Ich hatte einige Probleme im Urlaub (Tunesien) und während
des Fluges (evtl. durch die Klimaanlage). Es war häufig "Atemknappheit"
manchmal sehr kurz, manchmal auch etwas länger. Die Ausprägungen waren
auch sehr unterschiedlich.
Einige Male hatte ich doch den Eindruck, als wenn es sehr direkt irgendwo vom
Kehlkopf (Stimmbänder???) seinen Ursprung hat. In dieser Situation musss
ich dann verstärkt räuspern, esse scharfe Hustenbonbons und versuche
meinen Hals zu überstrecken. Ich habe zu meiner Beruhigung (lt. meinem
Lungenarzt ist das völlig überflüssig) ein Asthmaspray und bitte
nicht lachen, auch Nasentropfen meisten bei mir. Bei den Nasentropfen habe ich
oft auch den Eindruck, als halfen sie etwas.